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Alpha Festival Berlin 2011 :: Begegnen – Lernen – Erleben

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Alpha Festival Berlin 2011 :: Begegnen – Lernen – Erleben
Begrüßung
Fotorecht und Einkauf im Sony Style Store
Sunbounce und Martin Krolop
Mittagessen mit Zeiss
Flughafen Tempelhof
Abendveranstaltung
Abend mit Benny Rebel
Gruppenfoto vor dem Frühstück
Lichtblick :: Kreatives Blitzen
Verschnaufpause
Spreepark Plänterwald
Samstagabend
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von Danika Lehmann

FREITAG

Nach Monaten der Vorfreude, der Planung, der Diskussion und der positiven Aufregung, klingelte endlich der Wecker an besagtem Freitag, dem 16.9.2011!

Um drei Uhr nachts.

Aber was tut man nicht alles für den Besuch beim Alpha Festival. Da werden die Tränensäcke halt mal hochgebunden und es wird heldenhaft aufgestanden! Seit längerer Zeit war am Programm des Festivals gefeilscht worden und wenn man alle wirklich attraktiven Angebote wahrnehmen wollte, musste man eben auch vormittags in Berlin aufschlagen und es war etwas Einsatz gefragt.

Als wir nach viereinhalb Stunden sportlicher und ungestörter Autofahrt endlich den Berliner Bären an der A115 passierten, war die Vorfreude kaum mehr zu bremsen. Alle Autoinsassen waren guter Laune, zumal wir vorher eine ganze Zeit lang in den Sonnenaufgang gefahren waren und Erwin gleich mal eine Speicherkarte aus dem Autofenster heraus verschoss (Klick….klickklickklick…„Sag, wenn es dich nervt, ich hör dann auf!!!“ Klick…klick). Am Hotel angekommen versenkten wir das Gefährt in der zugehörigen Tiefgarage, schnappten unser Geraffel und machten uns auf den Weg ins Sonycenter.

Viele neue Gesichter schauten neugierig, als wir die große, helle Vorhalle des Sony-Gebäudes betraten, einige bekannte Gesichter schauten erfreut – glücklicherweise –, wir schnauften erstmal aus und stürzten uns dann wild entschlossen in das Getümmel. Das „Orga-Team“ hatte wirklich alles toll vorbereitet. Es gab Pinnwände mit den Workshop-, Vortrags- und Tourenangeboten, in die man sich eintragen sollte, was wir alle unter dem Motto „eine volle Liste ist kein Hinderungsgrund!“ auch taten. Man merkte recht schnell, dass manche Kurse wohl doch interessanter waren als sich der Dozierende vorgestellt hatte, so war das Kreative Blitzen, das für zehn Personen angesetzt war, schnell auf knapp vierzig Personen angeschwollen. Auch manche Touren waren schnell voll gestopft und viele versuchten, sich einfach noch dazu zu schummeln, die Listen wurden also „harmlos-kreativ“ verlängert, was zu einigen Schmunzlern seitens des Teams führte. Dennoch kamen so ziemlich alle unter, manche mussten sich körperlichen Höchstleistungen unterwerfen, indem sie zwei Touren hintereinander buchen mussten, weil alles vorher schon voll war, aber ich habe über das Wochenende niemanden erlebt, der das nicht trotzdem genossen hat.

Nachdem ich mich in die verschiedenen Workshops und Touren eingetragen hatte, blieb etwas Zeit zum Umherschauen und Einleben in die Atmosphäre. Überall standen kleine Grüppchen, schnatternd, lachend, man begrüßte sich, manchmal freundschaftlich, weil man sich kannte, manchmal vorsichtig (bist du…die?) und schnell wurde aus vielen Einzelpersonen eine Gruppe. Niemand musste am Rande stehen und schweigen, man unterhielt sich, machte sich bekannt und tauschte sich aus – und das auch durchaus forenübergreifend. Das Sonyuserforum machte sicherlich den größten Teilnehmerteil aus, da es wohl die meisten aktiven Mitglieder hat, doch auch der Club Sonus war gut vertreten, sowie das Minoltaforum. Sehr süß war es, als ein Moderator des Systemkameraforums bei der Vorstellung begeistert sagte, wie toll er es finde, dass VIER Foren anwesend seien und nach einer kleinen Lobeshymne darauf bat er die User des Systemkameraforums, sich zu melden, da er die Gesichter nicht kenne…alles schaute sich um, man blickte in ratlose und betröppelte Gesichter: nix. Kein Finger. Alles lachte, allerdings war es auch noch früh am Tage und der Saal noch nicht komplett mit allen Teilnehmern gefüllt. Ich wünsche ihm also, dass er doch noch einige seiner Mitglieder im Laufe des Wochenendes finden konnte.

Das ganze Fotografengewusel dann von der Eingangshalle in den Vortragsraum zur Eröffnung zu bekommen, glich durchaus einem Glücksspiel, die Organisatoren scheuchten und baten, schubsten an und luden ein…und endlich kamen auch die letzten Besucher des Festivals am Ort des Geschehens an. Es war ein Wochenende des Lernens und des Entdeckens, selbst Christian, der uns alle herzlich willkommen hieß, konnte noch etwas für sich mitnehmen und wenn es der Fakt war, dass ein Mikro dicht am Mund meist besser funktionierte als vor der Brust.



Aktualisiert (Freitag, den 23. September 2011 um 19:38 Uhr)